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Novellierung der Trinkwasserverordnung 2018

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Die neue Trinkwasserverordnung

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Wesentliche Änderungen der Trinkwasserverordnung 2018

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• Die RAP ist freiwillig und kann beim zuständigen Gesundheitsamt beantragt werden.

• Basis für eine RAP ist die EN 15975-2: Sicherheit der Trinkwasserversorgung - Leitlinien für das Risiko- und Krisenmanagement - Teil 2: Risikomanagement; Deutsche Fassung EN 15975-2:2013

• Die Reduzierung der Probennahmehäufigkeit ist möglich, wenn das 60%-Kriterium für einen Parameterwert über 3 Jahre unterschritten ist oder kein Umstand ist abzusehen ist, der eine Verschlechterung der Qualität des Trinkwassers verursachen könnte.

• Die Flexibilisierung der Parameterauswahl (Streichung) ist möglich, wenn das 30%-Kriterium für einen Parameterwert über 3 Jahre unterschritten ist oder kein Umstand ist abzusehen ist, der eine Verschlechterung der Qualität des Trinkwassers verursachen könnte.

• Andere (bisherige Reduzierungen) bei den B-Parametern (Anl. 2 TrinkwV) sind damit explizit ab Ende 2018 nicht mehr zulässig .

• Die RAP ist eine sinnvolle Maßnahme des Risikomanagements, lohnt sich finanziell aber nur für Wasserversorger mit sehr großem Abgabevolumen an Trinkwasser .


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Neue Meldepflicht für Legionellen

Legionellen sind mit Abstand der hygienisch wichtigste Parameter bei der Trinkwasseruntersuchung, da ernste Erkrankungen, wie z. B. Lungenentzündung, die Folge sein können, wenn Wassersysteme in Duschen mit Legionellen verkeimt sind.

Im Mittel werden bei jedem 10 untersuchten Gebäude (ca. 10 %) Legionellengehalte über dem Maßnahmenwert gefunden, zum Glück sind hygienisch bedenkliche Gehalte (> 10.000 KBE/100 ml) aber eher die große Ausnahme. 

Ab sofort müssen Laboratorien jede Überschreitung des Legionellen-Maßnahmenwertes unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt melden. 

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Änderungen bei den Untersuchungsparametern

Die Untersuchungspakete wurden umbenannt: Die bisherigen routinemäßigen Untersuchungen heißen nun A-Parameter und die umfassenden Untersuchungen heißen B-Parameter. Damit hat der Gesetzgeber die Benennungen der Europäischen Richtlinie übernommen.

Lediglich bei den A-Parametern gibt es eine nennenswerte Änderung: Hier wurden die Enterkokokken aufgenommen, während Ammonium weggefallen ist.

Neu ist auch, dass alle bisherigen Möglichkeiten des Gesundheitsamtes zur Reduzierung der Häufigkeit der Untersuchung wegfallen! Die Reduzierung der Häufigkeiten läuft somit nur noch über eine RAP.

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Änderungen in der §11-Liste

Im Dezember 2017 wurde durch das Umweltbundesamt die 19. Änderung der §11-Liste veröffentlicht. Dabei wurde im Teil Ic der Liste mit Aufbereitungsstoffen, die zur Desinfektion eingesetzt werden, ein Höchstwert für Chlorat festgelegt.

Es gelten neue Höchstwerte bei der Zugabe von

• Calciumhypochlorit
• Natriumhypochlorit
• Chlordioxid

Verstöße gegen die §11-Liste sind Straftaten!


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